Die Zeugen Jehovas – Totengräber ihrer Glaubensbrüder unter Adolf Hitler

Prolog

Es war für die Redaktion bei der Recherche des zurückliegenden Beitrages im Zusammenhang mit dieser Gruppe nicht absehbar, was bei den ZEUGEN JEHOVAS so alles zu Tage tritt. Die Thematik für sich machte diesen Beitrag notwendig, da wir zeitlich mitten in der Konfrontation der Falschlehren stecken. Mit einer Wanderausstellung namens „Standhaft trotz Verfolgung“ zieht man durch die Lande. Wir werden Ihnen als Leser eine Dokumentation zeigen, die beweist, dass die ZEUGEN JEHOVAS sich in Kenntnis der bereits tragischen Ereignisse der 30er Jahre Adolf HITLER angebiedert haben, einen deklarierten Antisemitismus in sich tragen, ihre eigenen „Glaubensbrüder“ zum Zwecke ihrer Ziele als Bauernopfer einsetzten und letztendlich in der Gegenwart als Reformhistoriker durch die Lande ziehen.

ZEUGEN JEHOVAS – Totengräber – Zeittafel

  • Datum               Geschehnis
  • 10.04.1932 – Es findet die Neuwahl des Reichspräsidenten statt: Hindenburg erreicht im 2. Wahlgang 53 % Thälmann, Kommunist, 10 % Hitler, NSDAP, 37% – grösster Zuwachs
  • 01.06.1932 – Von Papen bildet das Kabinett der nationalen Konzentration
  • 14.06.1932 – Nach knapp 2 Monaten das Verbot der Wehrorganisationen der SA und SS wieder aufgehoben
  • 20.07.1932 – In Preussen erfolgt ein Staatsstreich und Von Papen wird Reichskommissar
  • 31.07.1932 – Es finden Reichstagswahlen statt – die NSDAP erringt 230 Mandate
  • 30.01.1933 – Hindenburg ernennt Hitler zum Reichskanzler
  • 01.02.1933 – Hindenburg löst auf Vorschlag Hitlers den Reichstag auf
  • 27.02.1933 – Reichstagsbrand – es erfolgt die Verhaftung von allen kommunistischen und vielen sozialdemokratischen Abgeordneten und Parteiführern, begleitet von Terrorakten
  • 28.02.1933 – Es wird die Verordnung zum Schutz von Volk und Staat erlassen – das Notrecht macht Deutschland zum Polizeistaat und die Verordnung ist gleichzusetzten mit der Ausschaltung der persönlichen Freiheitsrechte
  • März 1933 – Die ersten Konzentrationslager entstehen
  • 05.03.1933 – Es findet die Reichtagswahl statt – die NSDAP gewinnt mit über 16 Millionen Stimmen. Es erfolgt das Rüstungsprogramm, die Aufstockung der Wehrmacht und der Arbeitsdienst für über 18-jährige wird eingeführt
  • 13.03.1933 – Goebbels wird Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda
  • 23.03.1933 – Hitler verliest die Regierungserklärung im Reichstag – die Vorlage und Annahme der Ermächtigungsgesetze. Es ist in der Folge die rechtliche Basis für den Nationalsozialistischen Staat
  • 01.04.1933 – Vandalistische Aktionen gegen jüdische Kaufleute und organisierter Judenbykott in ganz Deutschland – Übergriffe bereits schon in vorangegangenen Monaten
  • 07.04.1933 – Die Zerschlagung des Föderalismus durch das zweite Gesetz zur Gleichschaltung der Länder – es erfolgt die Einsetzung der Reichsstatthalter
  • 11.04.1933 – Das Gesetz zur „Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ wird erlassen und der Ausschluss aller Nichtarier erfolgt
  • 02.05.1933 – Der „Aktionsausschuss zum Schutz der deutschen Arbeit“ besetzt im gesamten Deutschen Reich die Sitze der freien Gewerkschaften und lässt die Funktionäre verhaften
  • 06.06.1933 – Hitler: „Wir müssen jetzt die letzten Überreste der Demokratie beseitigen. Der Erringung der äusseren Macht muss die innere Erziehung der Menschen folgen.“
  • 22.06.1933 – Die Mandate der Sozialdemokraten in den Volksvertretungen gelten als erloschen. Das Vermögen der SPD wird beschlagnahmt und jede Propaganda verboten
  • 25.06.1933 – Tagung der ZEUGEN JEHOVAS in Berlin – im Anschluss wird unter dem 2. Präsidenten der Zeugen Jehovas, Joseph Franklin RUTHERFORD, ein Schreiben mit einer beigefügten Erklärung an den damaligen Reichskanzler Adolf HITLER gerichtet, dessen Inhalt und Auswirkungen in diesem Bericht dargelegt werden

ZEUGEN JEHOVAS – Anbiederung an Adolf HITLER

Drei Seiten umfasst der Brief und immer wieder bemühen sich die ZEUGEN JEHOVAS die gleichen Zielrichtungen zu bekräftigen. Da wird selbst bereits Vergangenheit den zeitlichen Erfordernissen, den Idologien des 3. Reiches angepasst.

Faksimile aus dem Brief der Zeugen Jehovas an Adolf Hitler

Das Brooklyner Präsidium der Watch Tower-Gesellschaft ist und war seit jeher in hervorragendem Masse deutschfreundlich.

Faksimile aus dem Brief der Zeugen Jehovas an Adolf Hitler

Diese zwei Zeitschriften „The Watch Tower“ und „Bible Student“ waren die beiden einzigen Zeitschriften Amerikas, die eine Kriegspropaganda gegen Deutschland verweigert und darum während des Krieges in Amerika auch verboten und unterdrückt wurden.
In gleicher Weise hat sich das Präsidium unserer Gesellschaft in den letzten Monaten nicht nur geweigert, an der Greulpropaganda gegen Deutschland teilzunehmen, sondern hat sogar dagegen Stellung genommen …

Es ist Bestandteil der Methode, dass es sich immer um das Kollektiv handelt. Schriftstücke werden deshalb so formuliert und auch entsprechend am Ende gekennzeichnet. Die ZEUGEN JEHOVAS kämpfen für die gleichen hohen „ethischen“ Ziele und Ideale und auch die Verhältnismässigkeit ist gegeben.

Faksimile aus dem Brief der Zeugen Jehovas an Adolf Hitler

Weiter wurde auf dieser Konferenz der fünftausend Delegierten – wie in der Erklärung ausgedrückt – festgestellt, dass die Bibelforscher Deutschlands für dieselben hohen ethischen Ziele und Ideale kämpfen, welche die nationale Regierung des Deutschen Reiches bezüglich des Verhältnisses des Menschen zu Gott proklamierte, … dass in dem Verhältnis der Bibelforscher Deutschlands zur nationalen Regierung des Deutschen Reiches keinerlei Gegensätze vorliegen, sondern dass im Gegenteil – bezüglich der rein religiösen, unpolitischen Ziele und Bestrebungen der Bibelforscher – zu sagen ist, dass diese in völliger Übereinstimmung mit den gleichlaufenden Zielen der nationalen Regierung des Deutschen Reiches sind.

In keiner Weise wird auch nur eine Möglichkeit ausgelassen, Hitler in seinem Gedankengut zu huldigen und seine Vorhaben geistig und moralisch zu unterstüzen und rechtzufertigen.

Faksimile aus dem Brief der Zeugen Jehovas an Adolf HitlerFaksimile aus dem Brief der Zeugen Jehovas an Adolf Hitler

– doch für den Völkerbund und die auf Deutschland gelegten ungerechten Verträge und Lasten verantwortlich zu machen ist. Das im obigen Sinne unserer Literatur Gesagte richtet sich also doch – einerlei, ob in finanzieller, politischer oder ultramontaner Beziehung – gegen die Bedrücker des deutschen Volkes und Landes, aber doch nicht gegen das sich gegen diese Lasten sträubende Deutschland, so dass die erfolgten Verbote absolut unverständlich sind.

Gar reiner Notwehr bedient er sich und dies zu Recht, kann man dem Schreiben entnehmen. HITLER, wie die Geschichte zeigte, versuchte mit vielen Mitteln gegen die etablierten Kirchen vorzugehen. Hier wollte man sich einstimmen auf Gemeinsamkeiten.

Faksimile aus dem Brief der Zeugen Jehovas an Adolf HitlerFaksimile aus dem Brief der Zeugen Jehovas an Adolf Hitler

Endlich bekundete diese Konferenz der fünftausend Delegierten, dass die Bibelforscher- bzw. die Watch-Tower-Organisation eintritt für die Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit des Staates, sowie für die Förderung der vorerwähnten, auf religiösem Gebiet liegenden hohen Ideale der nationalen Regierung.

Diese beigefügte Erklärung wurde vom Sekretär der fünftausend Delegierten der Bibelforscherkonferenz vorgelesen und von dieser einstimmig gebilligt und angenommen

Immer wieder fand die Anzahl der Delegierten Erwähnung, um zu bekräftigen, dass alle ZEUGEN JEHOVAS an einem Strick ziehen.

Faksimile aus dem Brief der Zeugen Jehovas an Adolf HitlerFaksimile aus dem Brief der Zeugen Jehovas an Adolf Hitler

Wir fordern die Freiheit aller religiösen Bekenntnisse im Staat, soweit sie nicht dessen Bestand gefährden oder gegen das Sittlichkeits- und Moralgefühl der germanischen Rasse verstossen.

In Erwartung einer baldigen gütigen Zusage, und mit der Versicherung unserer allergrößten Hochachtung, sind wir, sehr verehrter Herr Reichskanzler …

Alle Abbildungen sind Faksimile des Schreibens der ZEUGEN JEHOVAS an den damaligen Reichskanzler Adolf HITLER.

ZEUGEN JEHOVAS – der deklarierte Antisemitismus

Bereits im Schreiben werden in Ergänzung zu den Zustimmungen die Juden mitverantwortlich an der „Greuelpropaganda“ in den USA gegen Deutschland gemacht.

alle Abbildungen sind Faksimile des Schreibens der ZEUGEN JEHOVAS an den damaligen Reichskanzler Adolf HITLER

welche diese Greulpropaganda in Amerika leiteten (Geschäftsjuden und Katholiken), dort auch die rigorosesten Verfolger der Arbeit unserer Gesellschaft und ihres Präsidiums sind.

ZEUGEN JEHOVAS  und die Leitung des Nationalsozialistischen Regimes könnten gemeinsam die „Schulbank gedrückt“ haben. Als gerechter Grundsatz wird dieser zitierte Punkt 24 des Programmes der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei bezeichnet.

alle Abbildungen sind Faksimile des Schreibens der ZEUGEN JEHOVAS an den damaligen Reichskanzler Adolf HITLER

Die Partei als solche vertritt den Standpunkt eines positiven Christentums, ohne sich konfessionell an ein bestimmtes Bekenntnis zu binden. Sie bekämpft den jüdisch-materialistischen Geist in und ausser uns und ist überzeugt, dass eine dauernde Genesung unseres Volkes nur erfolgen kann von innen heraus —

Beide Faksimie stammen aus dem Brief der ZEUGEN JEHOVAS an den Reichskanzler Adolf HITLER.

Erklärung der ZEUGEN JEHOVASZeugen Jehovas über Juden im Jahr 1933

Faksimile der an Hitler beigefügten Erklärung der Zeugen Jehovas

Faksimile der an Hitler beigefügten Erklärung der Zeugen Jehovas

Das Anglo-Amerikanische Weltreich ist die grösste und bedrückendste Herrschaft auf Erden. Hiermit ist das Britische Weltreich, wovon die Vereinigten Staaten Amerikas einen Teil bilden, gemeint. Es sind die Handelsjuden des Britisch Amerikanischen Weltreiches, die das Grossgeschäft aufgebaut und benutzt haben als ein Mittel der Ausbeutung und der Bedrückung vieler Völker. Diese Tatsache bezieht sich insonderheit auf die Städte London und New York als Hauptstützpunkte des Grossgeschäfts. Dies ist in Amerika so offenbar, dass es in bezug auf die Stadt New York ein Sprichwort gibt, das heisst: „Den Juden gehört die Stadt, die irischen Katholiken beherrschen sie, und die Amerikaner müssen zahlen.“ (Abschrift 1:1)

Seite 1 des Briefes der ZEUGEN JEHOVAS an HITLERSeite 2 des Briefes der ZEUGEN JEHOVAS an HITLERSeite 3 des Briefes der ZEUGEN JEHOVAS an HITLER

Zur Vergrößerung des Briefes von Joseph Franklin Rutherford an Reichskanzler Adolf Hitler – Klick auf die jeweilige Abbildung

Seite 1 der an HITLER gerichteten Erklärung der ZEUGEN JEHOVASSeite 2 der an HITLER gerichteten Erklärung der ZEUGEN JEHOVASSeite 3 der an HITLER gerichteten Erklärung der ZEUGEN JEHOVASSeite 4 der an HITLER gerichteten Erklärung der ZEUGEN JEHOVASZur Vergrößerung der an Hitler gerichteten Erklärung der Bibelforscher – Zeugen Jehovas, Klick auf die jeweilige Abbildung

Die Bauernopfer der ZEUGEN JEHOVAS

Der Delegiertenkongress verabsäumt es nicht, Adolf HITLER  darauf „aufmerksam“ zu machen, dass Gott zornig wird, wenn die ZEUGEN JEHOVAS  (vormals „Bibelforscher“), nicht in Ruhe gelassen werden würden.

Erklärung der ZEUGEN JEHOVAS

Aus der Erklärung der ZEUGEN JEHOVAS - 1933 an Adolf HITLER gerichtet

Jehova Gott hat deutlich seinen Zorn zum Ausdruck gebracht gegen alle, die seine Diener verfolgen. Dies beweist, daß, wer uns verfolgt, nicht Gott dient, sondern von dem Feinde Gottes und des Menschen dazu veranlaßt wird.

Unter der Überschrift „Bedeutungsvolle Wahrheiten“ weist der Präsident Joseph Franklin RUTHERFORD, ergebenst auf die Warnung Jehovas an die Führer und auch das Volk hin: „Lasset euch zurechtweisen, ihr Richter der Erde !“

Aus der Erklärung der ZEUGEN JEHOVAS - 1933 an Adolf HITLER gerichtet

Aus der Erklärung der ZEUGEN JEHOVAS - 1933 an Adolf HITLER gerichtet

In diesem Zusammenhang gestatten wir uns ergebenst, auf die Ermahnung und Warnung Jehovas sowohl an die Führer als auch an das Volk hinzuweisen. Diese Schriftstelle hat auf die gegenwärtige Stunde Anwendung und lautet: „Habe doch ich meinen König gesalbt auf Zion, meinem heiligen Berge … Und nun, ihr Könige, seid verständig; Lasset euch zurechtweisen, ihr Richter der Erde! Dienet Jehova mit Furcht, und freuet euch mit Zittern! Küsset den Sohn, daß er nicht zürne, und ihr umkommet auf dem Wege, wenn nur ein wenig entbrennt sein Zorn.

Und zum Abschluss nochmals, dass HITLER nun in Kenntnis aller ihrer Motive und der Umstände sei und wenn jetzt Handlungen gegen die ZEUGEN JEHOVAS gesetzt werden würden, dies gleichzeitig die Bekämpfung Gottes wäre.

Aus der Erklärung der ZEUGEN JEHOVAS - 1933 an Adolf HITLER gerichtet

Nachdem sich die nationale Regierung zu den oben erwähnten hohen Idealen bekannt hat, sind wir überzeugt, daß die Führer nicht wissentlich das fortschrittliche Zeugniswerk für den Namen Jehovas und seines Königreiches, das wir jetzt hinausführen, bekämpfen wollen. Wenn unser Werk nur Menschenwerk wäre, so würde es von selbst untergehen. Wenn es jedoch Gottes Werk ist und auf seinen Befehl getan wird, so bedeutet die Bekämpfung dieses Werkes einen Kampf gegen Gott.

Zu einem Zeitpunkt, als Juden bereits das Land verliessen und Gewalt gegen sie ausgeübt wurde, Konzentrationslager entstanden, haben die ZEUGEN JEHOVAS unter ihrem damaligen Präsidenten einen menschenverachtenden Schritt getan. Sie haben sich mit einem offenen Antisemitismus dem damaligen Reichskanzler Adolf HITLER angetragen, die Grundsätze und Ideale des Nationalsozialismus bejaht, ideologisch mitgetragen und in einer einstimmig beschlossenen Erklärung von 5000 Angehörigen niedergeschrieben. Sie haben diese Aussagen bekräftigt und bestätigt. Ein von Macht und Einfluss besessener Präsident namens Joseph Franklin RUTHERFORD hat einem ebenso herrschsüchtigen, an eine Herrenrasse glaubenden Adolf HITLER, Reichskanzler eines diktatorischen Regimes, zuerst die Gemeinschaft der ZEUGEN JEHOVAS als ideologische Mitträger angebiedert und dann unter Vorhalt des Wortes Gottes mit der Vernichtung gedroht, wenn dieser nicht seine „Glaubensbrüder“ in Ruhe ihr angebliches Werk verrichten lässt.

Zwei Wahnsinnige sind aneinander geraten. HITLER damals so zu drohen – ihn nach den Schriften zurechtzuweisen, ihm Gottes Zorn bei Nichtbeachtung der Taten der ZEUGEN JEHOVAS in Aussicht zu stellen, ihm, dem angehenden Beherrscher der neuen Welt – das war das Urteil des Präsidenten über die Leben seiner Brüder. Das konnte nur die Handlung eines selbstherrlichen und egozentrischen Mannes sein, der nur seine persönlichen Ziele in den Vordergrund stellte. Die Gefährlichkeit HITLER war zum damaligen Zeitpunkt allgemein, international erkennbar gewesen. Mit Übergabe der Erklärung und noch einem weiteren Schreiben, wo wieder gedroht wurde, 1934, war die Verfolgung und der Tod der „unschuldigen Glaubensbrüder“ wohl besiegelt. Von den Umständen her agierte die Leitung der ZEUGEN JEHOVAS mit einem allgemein erkennbaren kalkulierten Risiko, der bedingte Vorsatz, nennt man dies. So wurden die „Brüder“ und „Schwestern“ der ZEUGEN JEHOVAS (Bibelforscher), wie die Infanterie in einer Schlacht, zu „Bauernopfern“ wie Figuren eines Schachspieles, die für den Selbstwillen oder eine Strategie geopfert werden und wurden.

ZEUGEN JEHOVAS – Reformhistoriker in „Standhaft trotz Verfolgung“

Mit dieser Ausstellung ziehen die Angehörigen und Sympathisanten der angeblichen „Glaubensgemeinschaft“ durch die Lande. Unermüdlich die Opfer, ihrer Gemeinschaft gleichzusetzen mit allen übrigen. Jedoch kann sich die Geschichte nicht daran erinnern, dass auch nur eine der betroffenen Gruppen und es waren viele – egal ob Juden, Zigeuner, Homosexuelle oder andere Betroffene, oder deren Sprecher, Leiter oder sonst Verantwortliche Adolf HiITLER zurechtwiesen oder ihm gar mit seiner Vernichtung gedroht hat, noch dazu im Namen Gottes. Nein, dies waren alleinig die ZEUGEN JEHOVAS (Bibelforscher). Doch eines haben die Opfer gemeinsam, sie wurden im Auftrag eines Menschen, der in Narzissmus aufging, ermordet. Nein, nicht wie im Inhalt der Ausstellung dargelegt wird, sind die Opfer eine „unbekannte“ Minderheit gewesen und dies soll den Besuchern vor Augen geführt werden. Ruft es in die Welt hinaus, dass es auch Menschen gab, die Opfer des Nationalsozialistischen Regimes wurden, weil ihr Präsident Joseph Franklin RUTHERFORD in seinem Wahn sie als Marionetten einsetzte, sie im guten Glauben für seinen Irrsinn, HITLER zu drohen und ihn masszuregeln, ihr Leben gaben. Dann kann vielleicht getanes Unrecht gesühnt werden und Schmerz gelindert. Das neue Jahrtausend steht vor der Tür und man sollte es nicht zulassen, dass Menschen hergehen und die Geschichte zu ihren Gunsten darstellen. Das Ansehen und das Gedenken vieler anderer Opfer gerät somit in ein anderes Licht.

Wenn man von der Anzahl der Toten und Opfer absieht, ob HITLER oder RUTHERFORD, das 3. Reich oder die ZEUGEN JEHOVAS, beide Menschen und Systeme haben unzähliges Leid und Schmerz verursacht. Diese beiden Menschen sind längst tot, Leichen säumten ihren Lebensweg, aber auch in beiden Fällen ihre Geschichte, ihr Einfluss. Noch immer sterben Menschen direkt oder indirekt durch ihre Ideologie, sei es durch die wahnsinnige Idee, dass ein Mensch besser oder schlechter als ein anderer wäre oder im anderen Fall, Menschen die sich dort abgewandt haben und dem Druck nicht standhalten können, und so den Tod wählen. Obwohl Hitler sich physischer Gewalt bediente, waren sie jedoch beide Meister der psychologischen Manipulation und die ist leider noch immer gegenwärtig.

011512


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