Von Wahrheit, Transparenz und Fairness im Team Stronach

Vor etwa drei Monaten bekundete unser Herausgeber das grundsätzliche Interesse, sich aktiv an der politischen Umgestaltung Österreichs innerhalb vom Team Stronach beteiligen zu wollen. Alleine schon aus diesem Aspekt wurden die Recherchen und Analysen zu der Partei, die viele Bürger des Landes als Alternative zur gegenwärtigen Regierung ansehen, wesentlich verstärkt und Vorgänge täglich analysiert. Seit November (!) bemühte er sich daher um ein persönliches Gespräch mit Parteigründer Frank Stronach, mit der Absicht, grundsätzliche Themenkomplexe zu erörtern.

Fragwürdige Feststellungen gab es ja bereits einige, beispielsweise bei der personellen Besetzung vom Team Stronach in Tirol, idente Wahlslogans mit der FPÖ und dem permanenten Abwerben/“Abkaufen“ von Mandataren anderer Parteien. Schon kurze Zeit nach der ersten Kontaktaufnahme mit dem Team Stronach konnten bemerkenswerte Feststellungen getroffen werden, die ein ganz anderes Bild zeigten als jenes, das in die Öffentlichkeit transportiert wird. Bis zum Zeitpunkt der Pressekonferenz am 25.1. kam es zu keinem Gespräch zwischen unserem Herausgeber und Frank Stronach.

Kritik von Glöckel an Team Stronach am 23.23.2012 auf Team Stronach-Seite auf FacebookScreenshot zur kritischen Äußerung des Herausgebers auf der Facebook-Seite vom Team Stronach vom 23.12.2012

Hier einige Auszüge von Antworten zu Gesprächsanfragen: „Frank hat viel zu tun„, „Frank hat wenig Zeit„, „Frank ist im Ausland und kommt erst im März wieder nach Österreich“ (was gar nicht stimmte, da wir zum Zeitpunkt dieser Aussage schon längstens in Kenntnis von seiner Anreise zur o.a. Pressekonferenz waren), „Mit Frank kannst Du nicht sprechen, Frank will das nicht“ und zuletzt „Andere, sogar Ortsgruppen wollen auch mit Frank sprechen – das will er nicht„.

Frank Stronach | Foto: DerGloeckel.euFrank Stronach äußerte sich innerhalb der Pressekonferenz am 25.1. zu unserer Frage über Gesprächsanfragen völlig gegenteilig (Filmbericht folgt)

Immer mehr Interna und kritische Meinungen aus dem Team Stronach erreichten unseren Herausgeber, und dann kam es aus der Sicht eines tatsächlich unabhängigen Journalisten zum Wendepunkt, als ein hochrangiger Abgeordneter des Team Stronach, der mit massiver Kritik in einem Telefonat konfrontiert wurde, letztlich die Frage stellte „Wieviel hast Du Dir finanziell vorgestellt?„.

Knapp zwei Wochen darauf sollten unseren Herausgeber aus einer Quelle vom Team Stronach Informationen erreichen, die seinen Entschluß untermauerten, keinesfalls mehr aktiv in dieser Gruppierung mitwirken zu wollen, da sich die Partei von Frank Stronach im Grunde durch nichts von den Großparteien unterscheiden würde. Er bekundete gegenüber seiner Quelle, die mehrfach u.a. die „Freunderlwirtschaft“ innerhalb der Kerngruppe von Team Stronach anprangerte, keinerlei Interesse mehr an einer Mitarbeit zu haben, und diese Sachverhalte öffentlich zu machen – dies sei journalistische Pflicht.

Aus unseren Erkenntnissen heraus attestieren wir Frank Stronach durchaus ehrbare Absichten, doch dürfte es sich real so verhalten, daß die Kerngruppe maßgeblich die Geschicke der Partei mit seinem Geld steuert und in Übereinstimmung mit den Aussagen unserer Quellen innerhalb vom Team Stronach „Freunderlwirtschaft“ betreibt, um die ihren zu positionieren, „zum Futtertrog“ zu bringen und zu versorgen. Frank Stronach, über den auch ein Informant innerhalb der Partei aussagt, daß er „keine Ahnung von Politik hat“ wirbt mit WAHRHEIT, TRANSPARENZ und FAIRNESS – wir mussten allerdings den Eindruck gewinnen, daß dessen Kerngruppe offensichtlich weit entfernt dieser Worte agiert. Wir sind auch der Überzeugung, daß Frank Stronach selbst kaum eine Ahnung von den Mißständen und fragwürdigen Vorgängen hat, und umso verwerflicher erachten wir es, daß einige seiner Parteimitglieder seine Intensionen und sein Vertrauen offensichtlich ausschließlich für den Eigenzweck mißbrauchen.

Update: 5.2.2013 – klärendes Gespräch mit Frank Stronach

Als Folge dieses Beitrages kam es zu einer Einladung unseres Herausgebers zu einem persönlichen Gespräch mit Frank Stronach. Darin wurden auch einige der von uns aufgezeigten Punkte mit dem Parteigründer vom Team Stronach erörtert. Es sollte sich unsere Einschätzung bestätigen, daß Herr Stronach keine Kenntnis über diverse Vorgänge hatte. Herr Stronach teilte mit, daß der Aufbau einer derart großen Organisation innerhalb so kurzer Zeit naturgemäß nicht friktionsfrei verlaufen kann. Ebenso kann bei einem derart großen Ansturm von Menschen die mitarbeiten wollen, nicht ausgeschlossen werden, daß sich darunter auch solche befinden, die den Grundwerten von Transparenz, Wahrheit und Fairness nicht nachkommen oder nicht entsprechen. Als Beispiel wurde explizit jegliche Art von Diskriminierung und ausländerfeindlicher Einstellung genannt.

Diese „Lücken“, wie es Stronach bezeichnete, werden nun schrittweise geschlossen. „An den proklamierten Grundwerten von Fairness, Transparenz und Wahrheit führt kein Weg zur Erneuerung Österreichs vorbei – jegliches Abweichen wäre ein Nährboden für Korruption und Mißwirtschaft und die gelte es ja mit allen Mittel zu bekämpfen!“ so Stronach. Es erging die Einladung an unseren Herausgeber sich an dem Entwicklungsprozeß der neuen Bewegung für Österreich zu beteiligen.

Update: 15.2.2013 – und alles sollte ganz anders kommen

Unser Herausgeber nahm das Angebot von Frank Stronach am 5.2. an. Allerdings erst nach Urgenz seinerseits kam es dann am 12.2. zu einem Meeting mit Herrn Dr. Stefan Wehinger, der laut Angaben von Herrn Stronach mit der „Schließung der Lücken“ beauftragt sei. In dessen Verlauf stellte sich dann unerwartet heraus, daß es sich um ein Vorstellungsgespräch handelte (?!) Unmißverständlich betonte Glöckel, daß er aufgrund seiner Erkenntnissse und Informationen die gegenwärtige Lage so einschätze, daß Hr. Stronach sowie dessen Geld von Führungspersonen innerhalb des Teams zum Eigenzweck ausgenützt und viele Voränge mit den Begriffen Wahrheit, Transparenz und Fairness aber rein gar nichts zu tun haben und brachte Fallbeispiele zur Sprache; er würde im Falle solcher Wahrnehmungen als Mitarbeiter Herrn Stronach selbstverständlich einschlägig informieren.  Wieder erst nach Urgenz kam schlußendlich heute eine ablehnende Benachrichtigung zur Mitarbeit.

Persönlich an Frank:

Ich danke Dir für das durchaus interessante Gespräch! Es hat mir Einblicke ermöglicht, aber auch Bestätigung in speziellen Punkten meiner Einschätzung und Analyse gegeben. Ich werde meine Zusage halten, daß unser Informationsaustausch vertraulich bleibt auch dann, wenn Dein Angebot zur Mitarbeit keine Gültigkeit mehr hat. Als Journalist und Herausgeber kann ich nur hoffen, daß Dich die kommenden Veröffentlichungen auch irgendwann erreichen werden. Vielleicht kannst Du darin erkennen, wer Transparenz, Wahrheit und Fariness tatsächlich in sich trägt und danach seine/ihre Tätigkeit ausrichtet und wer nicht.

Beste Grüße

Walter Egon

Der Serienindex ist unter der Domain: Team-Stronach.DerGloeckel.eu abrufbar.

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2 Responses to Von Wahrheit, Transparenz und Fairness im Team Stronach

  1. […] Irgendwie haben wir Zweifel an der Angabe – waren nicht drei Kandidaten angekündigt worden? Von Transparenz jedenfalls keine […]

  2. […] schon dadurch, daß die angebliche “Tathandlung” darin bestanden haben soll, daß Frank Stronach die Mitarbeiterin zu einem Tennis-Match eingeladen hat und privat anrief. Das reicht nach […]




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